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Nachlese

Wir erinnern uns sehr gerne an die verschiedenen Konzerte in unseren Kirchengemeinden. Im September hatten wir in Sandersleben ein Gospelkonzert mit dem Gospelchor aus Buxtehude und einer Band aus Berlin sowie in Drohndorf ein Konzert mit der Gruppe Black Eye und anschließender "Afterparty".  Im Oktober waren das Gesangsquartett Concertino Aschersleben in Freckleben sowie ein kleines Mitmachkonzert in Mehringen.

Zum Gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt fanden auch in unserem Kirchspiel verschiedene Veranstaltungen statt. In Schackenthal wurde die Andacht aufgrund des regnerischen Wetters kurzerhand in die Kirche verlegt. Der Männerchor aus Freckleben gestaltete den Gottesdienst musikalisch.
Auch in Drohndorf trafen sich Christen zum Gottesdienst. Neben dem Gedenken stand der Ruf nach Friede in unserer Welt im Vordergrund, was sich auch in folgenden Lied zeigt:
"Gib Frieden, HErr, gib Frieden, die Welt nimmt schlimmen Lauf. Recht wird durch Macht entschieden, ver lügt, liegt obenauf. Das Unrecht geht im Schwange, wer stark ist, der gewinnt. Wir rufen: Herr, wie lange? Hilf uns die friedlos sind. (EG 430)"

In Mehringen fand am 14. November die 9. Hubertusmesse statt. Dabei konnten wir wieder zahlreiche Besucher von nah und fern bei uns begrüßen. Bereichert wurde der Gottesdienst durch die Jagdhornbläser aus Heiligenthal. Nach dem feierlichen Einmarsch der Bläser und der Begrüßung wurde der gesamte Gottesdienst durch Bläserstücke bereichert. Zentrales Thema war die Jagd, wobei in diesem Zusammenhang dem Heiligen Hubertus bedacht wurde. Natürlich wurde im Fürbittgebet auch für die Terroropfer von Paris gebetet. Die Hubertusmesse wird hoffentlich auch im nächsten Jahr ein fester Termin im Kirchenjahr sein.

Das alljährliche Gemeindefest in Drohndorf bot in diesem Jahr ein ganz besonderes Highlight. Die neu gegründete Theatergruppe führte ihr erstes Theaterstück „Kaffeeklatsch“ auf der Waldbühne im Kirchgarten auf. Dieser Programmpunkt wurde mit Spannung erwartet und die Besucher wurden nicht enttäuscht, nein über alle Erwartungen hinaus überrascht. Locker und beschwingt wurde ein Kaffeeklatsch geboten, bei dem der Windbeutel in der Handtasche und der treue Ehemann im Schrank verschwand, bevor er dann im wahrsten Sinne des Wortes von den 4 resoluten Damen über den Tisch gezogen und anschließend auf selbigem getanzt wurde. Statt Souffleurkasten gab es für den Souffleur und Regisseur ein passgenaues Zelt und auch das Bühnenbild war mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Die großen und kleinen Macken des Alltags, menschliche Schwächen wurden so humorvoll dargeboten, dass das Publikum begeistert applaudierte. Vielleicht hat sich der ein oder andere an mancher Stelle selbst erkannt, aber solche Ähnlichkeiten waren natürlich „rein zufällig und keinesfalls beabsichtigt“.
Die Idee zur Gründung der Theatergruppe wurde auf der Klausurtagung der Gemeindekirchenräte der Wippertalgemeinden geboren. Ein tolles Ergebnis zu unseren Überlegungen zu neuen Wegen im Gemeindeleben.
Allen an der Umsetzung Beteiligten und ganz besonders Andrea Gebhardt sagen wir ein herzliches Dankeschön für alle Mühe und Fleiß.
Im anschließenden Familiengottesdienst unter der Mitwirkung des Chores „Cantemus“ ging es in lockerer Dialogpredigt zwischen den beiden Pastoren Kipp um unsere Verschiedenartigkeit in der behüteten Gemeinschaft von Gott. Symbolisch platzierte jeder Besucher sein Schäfchen auf einem großen Wandbild und der Schäfer am Aufgang der Kirche rundete das Bild ab.
Die gemütliche Atmosphäre im Kirchgarten und das schöne Wetter ließen alle Besucher noch einen schönen Abend bei Feuerschein und toller Musik von Jans Damman erleben.
Es war wieder ein schönes Fest und wir haben uns über so viele Besucher, Begegnungen und Gespräche gefreut. Doch jedes schöne Fest beginnt und endet mit Vor- und Nachbereitung und deshalb sei an dieser Stelle auch einmal herzlich dem immer größer werdenden Helferkreis gedankt. In diesem Sinne freuen wir uns auf ein Wiedersehen in unserer Kirche, in unserem Kirchgarten.

Unser traditionelles Kinderfest fand wie jedes Jahr im Kirchgarten statt. Petrus meinte es auch gut mit uns und der 1. Tag ging mit Spiel, Spaß, Basteln, Schatzsuche und vielen Leckereien zu Ende.
Bevor es in die Schlafsäcke ging, wurde der Film „Die dicke Klara“ gezeigt. Das Motto „Ich bin anders“ wurde in Gruppenarbeit am 2. Tag umgesetzt und als kleines Programm in der Kirche nach dem Gottesdienst aufgeführt. Alle waren sich einig, „anders zu sein“ macht das Leben erst bunt.